Donnerstag 16. November 2017         Beginn 19:00 Uhr        Eintrittspreis: € 36,00

 


Drei-Gänge-Menü, Beaujolais Primeur und Lesung mit

Hellmut K. Fleck und Helmut C. Walter

„Limericks und lose Zeichnungen“

 

There was a young lady of Riga

Who rode with a smile on a tiger.

They returned from the ride

With the lady inside

And the smile on the face of the tiger.

 

Die junge Lady hat es zu Weltruhm gebracht, sie leitet den bekanntesten aller Limericks ein. Entstanden in England sind sie dort zum dichterischen Volkssport geworden. Der Reiz der Fünfzeiler liegt im Kontrast zwischen äußerer Formstrenge und der saloppen, überraschenden Aussage. Wie bei den Witzen unterscheidet man auch bei den Limericks zwischen anständigen und guten - geistreichen, derben, frivolen und obszönen.

Hellmut K. Fleck, Chemieingenieur und beruflicher Weltenbummler in Sachen Zement, liebt Kleinkunst, Golf und die Spielerei mit Worten, liebt die groteske Komik der Limericks.

 

Ich freu mich drauf für Sie zu lesen,

denn vieles ist seither gewesen.

Ich hab das studiert,

zu dichten probiert;

Drum hörn Sie zu bei meinen Thesen.

 

Seine neuesten Texte und ältere Limericks aus seinem Buch „Späte Ergüsse“, wird Hellmut K. Fleck an diesem Abend vortragen. Die Mehlprimeln singen frivol-lästerliche Lieder, Jochen Jordan lädt zur Verkostung des „Beaujolais Primeur“ ein, und die Küche bereitet wieder ein köstliches Menü.

 

Illustriert wurden die „Späten Ergüsse“ von Helmut C. Walter, Künstler und meinungsstarker Nonkonformist in einer – wie er selbst sagt – „spätpuberalen Phase“. Seine Lieblingsbeschäftigung ist und war das „Bildermachen“. Je nach Lust und Laune wechselt er dabei die Technik: Zeichnung, Foto, Film, Druckgraphik, Malerei oder Plastik.

 

Walter studierte zu Beginn der 60er Jahre bei Prof. Josef Oberberger, einem Schüler Gulbranssons. Ebenso wie diesen beiden gilt ihm das Zeichnen in Verbindung mit Form, Farbe und Komposition als die eigentliche Sprache des bildenden Künstlers.

Diese Sprache verwendete H. C. Walter 1976, um engagiert und streitbar für den Kleinkunstverein Donauwörth und dessen Subkulturtage mit seinen aufsehenerregenden Plakaten künstlerisch Stellung zu beziehen. Schon damals war sein Motto „Vielfalt statt Einfalt“ und „Im Zweifel für die Kunst“ (Titel von zwei seiner Bücher).

 

Für den Nachfolgeverein des KKV, den Förderverein Kleinkunstbrauerei Thaddäus e. V., entwarf er 1990 das nebenstehende Logo.

Wenn Sie Interesse an Büchern und Bildern von Helmut C. Walter haben, so besuchen Sie ihn in seinem Atelier.

Anschrift:

Helmut Christian Walter,

Vinzenz-Lachner-Str. 28,

86641 Rain am Lech

Telefon: 09090 9225551

Email: hcwalter@gmx.de