Philipp Weber „Künstliche Idioten“

 Der homo digitalis und seine analogen Affen

Freitag, 12. Februar 2021 *  Beginn 20.00 Uhr  * Eintrittspreis: € 25,00

Gestern ist das Heute von morgen, richtig. Aber wie schnell ist heute das Morgen von gestern?  

Der Mensch rast in die Zukunft: Digitalisierung, Gentechnik, Künstliche Intelligenz! Doch wo ist die Zeitmaschine, die saubere Fusionsenergie, das Bier zum Downloaden? Wird der Mensch durch Maschinen ersetzt – oder befreit? Kommt das „Ende der Arbeit“? Super, dann haben wir endlich Zeit für was Sinnvolles! 

Aber wann hätte der Mensch jemals was Sinnvolles gemacht, nur weil er dafür Zeit hat?  

Doch es gibt Hoffnung! Denn in der Zukunft wartet jemand auf Sie: Philipp Weber. Er gilt jetzt schon als die kabarettistische Neuauflage des Orakels von Delphi – nur noch lustiger. Wo Hellseher nur schwarzsehen, bringt Philipp Weber Sie zum furchtlosen Lachen. Denn das wichtigste Rüstzeug für alles Kommende war, ist und wird immer sein: der Humor! 

 

Aus der Presse:
„Philipp Weber ist eine Ausnahmeerscheinung der Szene. Wenn man dann beim alles zusammenfassenden Sechsten Weberschen Gesetz angelangt ist, ist man körperlich (wegen des dauernden Lachens) und geistig (wegen des dauernden Denkens) so glücklich erschöpft wie bei wenigen anderen Kabarettisten.“ (Süddeutsche Zeitung) 


Brustmann, Sägebrecht und Andreas Arnold

„Sterbelieder fürs Leben“

Freitag, 19. Februar 2021 * Beginn: 20.00 Uhr * Eintrittspreis: € 25,00

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Foto: Jens Heilmann                       www.josef-brustmann.de

Die schönsten und trostreichsten Gedichte und Sterbelieder von Rilke, Heine, Trakl, Eichendorff, Bergengruen, Brentano, Bobrowski, Maiwald, Gernhardt und Brustmann. 

Bei allem, was aus Träumen, Fantasien und „anderen Welten“ zu uns herüberwinkt, scheint der Tod nur etwas Schlimmes zu sein für die Zurückbleibenden. Für die bedarf es des Trostes der Dichter und Sänger. Denn: „Mitten im Leben sind wir vom Tode umfangen“. Das Schlimme am Tod ist oft nur, dass man sich nicht frühzeitig mit ihm an einen Tisch gesetzt hat, um mit ihm ein Wörtchen zu reden, ihn ein Wörtchen mitreden zu lassen. „In jeder Sekunde, in der ich mag, hole ich dich von deinem Weg. Sei bereit.“, würde er vielleicht sanft sagen. Das ist nicht nett, aber es ist die Wahrheit. Und wenn man diese unglaublich harte Wahrheit annehmen könnte, wie sehr anders würde man leben auf das Wichtige hin. Richtig schön würde man es sich machen. 

Ein Carpe Diem für ein sinnvolles, lustvolles, verantwortungsvolles Leben.

 

Theater, Kunst, Kochen, Garten, Leben, Sterben – das ist alles eins in der Welt von Marianne Sägebrecht, die die Texte vorträgt. Josef Brustmann, Kabarettist, Musiker und Lyriker, hat die Texte zusammengestellt, diese teilweise vertont und begleitet auf Klavier und Zither. Andreas Arnold umrahmt das Spiel mit Saxophon und Klarinette.


Sebastian Krämer „Liebeslieder an deine Tante“

Kabarett mit Tiefgang

Freitag, 26. Februar 2021 * Beginn: 20.00 Uhr * Eintrittspreis: € 25,00

„Ich denk’ an deine Tante, / wüßte nicht, wann ich je so brannte. / Ist sonst nicht meine Art, / liegt an Hildegard ... “ 

Woher Sebastian Krämer ihre Tante kennt, ist eine gute Frage. Und wenn er sie kennt, warum er ihr dann ausgerechnet Liebeslieder widmet, vielleicht eine noch bessere. Sie haben gar keine Tante? Oder sie ist vor Kurzem verstorben? Nun, das würde immerhin die Verzweiflung erklären, die aus manchen dieser Stücke spricht, die Ratlosigkeit, die Melancholie. Oder den abstrusen Humor, den Krämer nicht zu planen scheint, der wie ein Schicksal über uns hereinbricht, wenn wir ihn schon nicht mehr für möglich gehalten hätten. 

Diese Chansons wollen nicht „Mut machen“, haben keine Parolen oder auch nur Empfehlungen zur Gestaltung einer besseren Welt zur Hand. Wir haben es hier nicht mit zielführender Kritik an den bestehenden Verhältnissen zu tun. Wohl aber mit dem Versuch, den sorgsam verpackten Schmerz im Hörer aufzuspüren und freizusetzen, weil er zum wenigen gehört, das ihm inmitten seiner ganz persönlichen Zombie-Apokalypse noch die eigene Lebendigkeit anzeigt. Die bizarre Schönheit der Krämerschen Verse und Harmonien ist mit jenem Schmerz im Bunde. Und mit deiner Tante.

 

Zur Person:
Sebastian Krämer spielte schon mit 17 ein erstes abendfüllendes Kabarettprogramm. Seitdem tritt er im Fernsehen auf (Neues aus der Anstalt, Nightwash, Poetry Slam) und arbeitet im klassischen Musikbetrieb.